Triakonta – Pandora: Erste Leseprobe

TRIAKONTA_LogoSeit der Ankündigung einer Zusammenstellung eines ersten veröffentlichungsfähigen Regel- und Settingbandes für Triakonta war ich nicht untätig, wenn auch nicht alles so schnell geht, wie ich es gerne hätte. Vor zwei Wochen fragte ich nach der möglichen Kürze von Regeltexten, und was Ihr von Beispielen haltet – insgesamt werden diese wohl als durchaus sinnvoll bis notwendig erachtet. Ich möchte mich hier noch einmal für die Kommentare bedanken – so in etwa habe ich mir den Austausch mit Euch vorgestellt.

Ich habe inzwischen eine Gliederung und ein Arbeits-Layout erstellt und möchte nun die erste Leseprobe zum Besten geben – in der Hoffnung auf Feedback. Ich habe mich entschieden, den größten Teil der bisherigen Regeltexte ganz neu zu formulieren und dabei besonders auf Kürze und Prägnanz zu achten. Auch auf Beispiele werde ich vorläufig nicht verzichten – wenn am Ende ein Buch mit deutlich mehr als 300 Seiten rauskommt, muss man halt sehen, wo man kürzen kann.

Die folgende Leseprobe zeigt die Gliederung sowie das Zahlen- und Probensystem als Anfang des Regelteils. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir Rückmeldung geben könntet, ob die Texte verständlich und die Beispiele ausreichend (oder zu breit?) sind, sowie alles Weitere, was Euch spontan einfällt. Wer sich nicht in den Kommentaren äußern möchte, kann das auch gerne per Mail (rpgnosis ät yahoo.de) tun.

Hier gibt’s die Leseprobe (6 Seiten) im pdf-Format:

 

Edit: Der Link wurde entfernt, da er inzwischen nicht mehr aktuell ist.

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10 Kommentare zu “Triakonta – Pandora: Erste Leseprobe

  1. Jan sagt:

    Sieht gut aus. Allerdings finde ich persönlich die schrift der Überschriften nicht so gut lesbar und die Kästen mit den Aufzählungen oder Formeln finde ich nicht gut lesbar. Besser fände ich es ohne Kasten. Auch in dem ersten Abschnitt über den Zielwert fände ich schön wenn die Formal dafür mathematisch geschrieben herausgestellt werden würde. Ich könnte mir gut vorstellen eine Leerzeile (evtl. etwas reduzierte Höhe), dann zentriert den Ein- oder Zweizeiler mit der Formel „Zielwert = x + y…“ und dann noch einmal eine Leerzeile wie davor. Ähnlich würde es dann für die Boxen beim Unterstützungsbonus etc machen.

  2. Backalive sagt:

    Hihi… okay Hmmm…..
    Also ich bin kein Mathematiker, nur langjähriger Rollenspieler, und habe mich bereits da geistig ausgeklinkt als es hieß Gauß’sche Formel und ‚mathematisch unkorrekt‘.
    Das ganze Zahlenkonglomerat wirkt extremst kompliziert.
    Nichts womit ich mich auf Dauer beschäftigen würde.
    Für Mathematiker und Würfelwurf-Statistiker evtl. ein Fundgrube – für alle anderen eher abschreckend.

    • RPGnosis sagt:

      Inwiefern, ist es ein Formulierungsproblem mit dem Gauß? Das „unkorrekt“ bezieht sich auf die Verwendung des Summenzeichens als Platzhalter für den Gauß – so wie häufiger mal Zeichen in einem anderen Sinn verwendet werden.

      Was genau ist kompliziert? Die Sache mit den Modifikationsstufen? Die „Formeln“? Die verschiedenen Probenmechanismen?

      Ich danke für deine Kritik und würde bitten, sie etwas näher auszuführen. Weil „extremst“ kompliziert ist die Sache im Spiel sicher nicht, auch eine völlige Rollenspielanfängerin hat das System nach kurzer Zeit verstanden – vielleicht muss man die Dinge auch nur einfacher formulieren…

      • Curthan sagt:

        Ich würde einfach den Gauß in der Einleitung auch einfach rauslassen. Der Mathematiker wird ihn vermutlich erkennen und der Laie wird einfach nur verwirrt und abgeschreckt.
        In die Einleitung gehört das, was für den Anwender am Wichtigsten ist. In der aktuellen Form legt sie nahe, dass W30, der kleine Gauß und Dreieckszahlen (von denen ich auch nicht weiß, was es ist) zentral für den Spieler sind. Zudem erweckt die Klarstellung zum Summenzeichen den Eindruck, dass solche Details tatsächlich von Bedeutung sind. Man kann also durchaus zum – falschen – Schluss kommen, dass hier ein Regelwerk von Mathematikern für Mathematiker vorgestellt wird. Was nicht der Fall ist.

        Obwohl der Gauß ein zentrales Designmotiv ist, gehört er also eher in die Designer’s Notes als in die Einleitung. Dort solltest du alles vermeiden, was unangenehme Assoziationen zu Hausübungen, Schularbeiten oder ähnlichem hervorruft.

        • Jopp, würd ich genauso vorschlagen: Ab in die Designer’s Notes damit. 🙂

        • Jan sagt:

          Ging mir ähnlich. Mich schrecken Gauß und Mathe zwar absolut nicht ab, aber bei der Formel habe ich auch etwas gestutzt. Mir ist auch nicht ganz klar geworden, was mir da erklärt werden soll. Den Gauß könnte man auch in eine Seitenleiste auslagern, Überschrift “Für Mathematiker“ oder so 😉

          • RPGnosis sagt:

            Danke für die Kommentare; ich bin sicher alles andere als ein Mathematiker. 🙂 Die Klarstellung mit der Umverwendung des Summenzeichens ist als Definition in meinen Augen sinnvoll, da dieses normalerweise nicht in dieser Funktion verwendet wird.

            Das Rauswerfen des ganzen Passus zur Summenformel birgt in meinen Augen zwei Probleme:

            1) ist die Summenformel nicht jedem bekannt, sie wird aber – meiner Erfahrung nach – von jedem sofort verstanden. Ist sie nicht drin, müsste (zumindest theoretisch) die Tabelle mit den Modifikaitonsstufen noch verlängert werden. Ich glaube, die Summenformel trägt zum Zahlenverständnis des Systems nicht unwesentlich bei.

            2) es gibt – im Prinzip – die Regeln, die auf der Summenformel aufbauen, und wo als Variable n ein Spielwert eingesetzt werden muss; oder andersherum eine umgedrehte Summenvormel verwendet wird, wo aus einem größeren Spielwert die kleinere Summenzahl extrahiert wird. Fiktives! Beispiel des Prinzips: „Die magische Steigerung der Körperkraft beträgt x für Σx = ausgegebene Magiepunkte (= 28 Magiepunkte ausgeben, 7 Körperkraftpunkte bekommen)“. Das ist ebenfalls eine elegante Regeloption, die ich mir gern offenhalten würde, wobei ich momentan grad noch nicht sehe, ob eine solche Regel nach Pandora findet – möglicherweise beim Götterwirken. Wenn allerdings die Summeformel aus den Regeln ganz rausfliegt, müsste man da Dinge anders machen… und in meinen Augen sind die dann fälligen Beispielsformulierungen (wie etwa „für 1 ausgegebenen Magiepunkte erhält der Charakter 1 Punkt Bonus, für 3 MP 2 Punkte Bonus, für 6 MP 3 Punkte und so weiter“) dann auf jeden Fall komplizierter zu verstehen.

            Aber an sich habt ihr recht, rein zu lesen wirkt die Sache wahrscheinlich unnötig mathematisch und kompliziert, wenngleich die Handhabung im Spiel sehr einfach ist – aber die Einstiegshürde wird dadurch sicher erhöht. Da brauche ich vielleicht noch eine bessere Lösung…

      • BauerA sagt:

        Du könntest die Tabelle in den Anhang verschieben und den Gauß in einem „Developer Notes“ Kasten erklären. Für den Anfang sollte die -5..0..+5 Tabelle reichen und du kannst ja für höhere Boni/Mali auf die Tabelle verweisen.

        kA, wie abschrekend die Abkürzung SIGMA(x) auf Anfänger wirkt, eventuell kann man SIGMA(x) ja durch eine sonderzeichenlose Abkürzung ersetzen…

  3. Jan sagt:

    Ersetz die Summenformel durch ein anderes Zeichen, das verstehen eh nicht viele meiner Meinung nach (und wenn doch, dann wollen sie nicht rechnen) und dann gibt es kein Missverständnis. Die Bedeutung des Symbols führst du mir auf die Tabelle zurück und fertig.

    • RPGnosis sagt:

      Alles klar. Ich werde sehen, ob ich das umformulieren und anstelle des Gauß einfach auf die „Umwandlungstabelle“ verweisen kann.
      Das Sigma als Abkürzungszeichen würde ich an sich gerne beibehalten, da es zur Sache passt… aber wenn jemand einen guten Alternativvorschlag hat, immer her damit.

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