Triakonta: Stand der Dinge (August 2014)

TRIAKONTA_LogoMal wieder ein kurzer Zwischenbericht. Ich habe letztens wieder etwas mehr Muße, an der Regel-Kompilation und -Überarbeitung für für das Pandora-Setting zu arbeiten.

Neben dem allgemeinen Grundregelteil ist auch das Charakterkapitel inzwischen auch vorläufig fertig. Demnächst steht hier nur noch der Bau eines neuen Generators (Excel) an, den ich diesmal so flexibel machen will, dass ich das gleiche Grundlagen-Sheet auch für andere Settings verwenden kann, ohne jedesmal aufwendig an Formeln und Kosten rumdoktern zu müssen.

Derzeit sitze ich am Kapitel der Detailregeln, wobei einer der aufwendigsten Teile, das Schadenssystem, sich auch der Fertigstellung zuneigt. Einige Dinge wurden nochmal vereinfacht, vereinheitlicht und für hoffentlich leichtere Verständlichkeit neu formuliert.

Bleiben hier noch ein gutes Dutzend weiterer Untersektionen, von Reiseregeln bis zu Göttlichen Kräften. Anschließend stehen noch die Kampfregeln an, danach ist das für Spieler relevante Regelwerk fertig.

In den Spielleiterteil kommen dann natürlich noch Ergänzungen wie z.B. ein Bestiarium und optional eine vereinfache NSC-Verwaltung im Kampf, und dann steht „nur“ noch der ganze Hintergrundteil aus.

Derzeit hat das Regelwerk an fertigem Text knapp 40 Seiten; ich rechne mit insgesamt ungefähr 100 für alle Regeln zusammen. Wenn dann nochmal ebensoviel im Hintergrundteil zusammenkommt, plus noch in den Sternen stehende Goodies wie Illustrationen, Stimmungstexte, Referenzblätter, Charakterbogen etc. sieht es derzeit gut möglich aus, mit etwa 240 Seiten insgesamt auszukommen.

Books on Demand schlüge mir hier übrigens als A4-Hardcover s/w einen Verkaufspreis von 48,90 € vor, von denen ich beinahe 5 € pro verkauftem Buch bekäme. Soviel nur mal zum Traum vom Geldverdienen mit dem eigenständigen Verkauf eines eigenen Rollenspielsystems… über die Veröffentlichung muss ich zu gegebener Zeit dann nochmal nachdenken.

Advertisements

5 Kommentare zu “Triakonta: Stand der Dinge (August 2014)

  1. craulabesh sagt:

    Ich komme bei mir mit dem Fun-Paket auf 30, 37 EUR. Interessanter wird’s bei höheren Auflagen: ab 25 Exemplaren 21, 37, ab 200 dann 16, 45 EUR. Für sowas könnte man denke ich gut einen Kickstarter starten. Eine hohe Auflage bekommen, Kosten drücken und los gehts. Kickstarter für Auflage.

  2. Daeresh sagt:

    Ich stimme craulebesh zu. Der kritische und ungewisse Punkt bei einem Rollenspielbuch ist die Auflage.
    Über Crowdfunding kann die Nachfrage in der Community abgeklopft werden, Sicherheit in die Finanzierung und vor allen Dingen eine sinnvolle große Auflage gewählt werden.
    Falls der Druck des Buches zu teuer ist, kann alternativ als Ebook veröffentlicht werden. Allerdings ist bei einem Regelwerk ein Buch zum Anfassen schon von großem Vorteil. Besser wäre das Ebook als Zusatz-Option anzubieten.

    Was auch immer kommen wird. Meine Neugier hast Du mit Deinen Artikeln schon lange geweckt. Ich werde mir auf jeden Fall ein Exemplar kaufen. 🙂

  3. RPGnosis sagt:

    Ja, an sich ist das Problem lösbar – es hängen an einer Veröffentlichung aber noch mehr Faktoren dran, damit das Heartbreaker-Potential möglichst niedrig bleibt.
    Zum einen ist ein professionelleres Layout, als ich das machen kann, Voraussetzung, und vor allem ansprechende Illustrationen.
    Zum anderen wäre mein Wunsch, dass es nicht bei einer Monographie bleibt, sondern im Idealfall noch weitere Publikationen folgen – nicht nur für Pandora in Form von Abenteuern und vielleicht auch dem einen oder anderen Ergänzungsband zu anderen Kulturen, sondern auch weitere „Systembücher“ mit angepassten Regeln für andere Settings. Denn Triakonta war von Vornherein als ein universelles Rollenspielsystem angedacht, das mit wenigen Änderungen gut in verschiedenen Settings und Genres gespielt werden kann. Bisher haben wir nur zwei Settings aktiv bespielt, die waren allerdings recht unterschiedlich (quasi „Cthulhu Now“ als modernen Horror mit deutlich weniger Regeln und das heldenlastige und detaillierte Pandora), und es hat jeweils sehr gut funktioniert. Diese Stärke des Systems würde ich gerne weiter nutzen und ausbauen.
    Was aber bedeutet, dass ich im Idealfall noch weitere Autoren bräuchte, die gemeinsam mit mir an Triakonta arbeiten wollen. Und natürlich eine aktive Internetpräsenz mit Forum, wo Interessierte zusammenkommen können.
    Diese Punkte sehe ich als größere Probleme als die tatsächlichen Druckkosten, und für diese muss noch eine Lösung in Aussicht kommen, bevor ich vorschnell ein Buch rausbringe, das dann vielleicht mangels weiterem Support mittelfristig wieder traurig untergeht.

  4. mortoron sagt:

    Die Reihenfolge bei der Entwicklung „Anschließend die Kampfregeln“ finde ich seltsam. Reiseregeln und göttliche Kräfte würde ich nach den Kampfregeln einordnen. Kampfregeln gehören normalerweise zu den unverzichtbaren Teilen eines Regelsystems, ohne die es nicht spielbar ist, während das ohne Reiseregeln und göttliche Kräfte vielleicht nicht gut (wahrscheinlich bei profanen Charakteren aber sogar das), aber zumindest irgendwie doch geht. In meiner ersten Rollenspiel-Gruppe (DSA 3) habe ich einen Elfen (die ja dort alle zaubern können) gespielt, der aufgrund falsch angewendeter Regeln faktisch nicht zaubern konnte. Und bevor ich mitgespielt habe, hatte eh einfach keiner einen Magiebegabten. Es geht notfalls auch ohne.

    Ich würde die unverzichtbaren und die kritischen Teile zuerst entwerfen. Insbesondere lassen sich Kampfregeln schwierig an Magieregeln anpassen, während sich Magieregeln meiner Einschätzung nach recht leicht an Kampfregeln anpassen lassen. Daher würde ich erst die Kampfregeln entwerfen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s