Erster Zwischenbericht 2015

Ein gutes Neues wünsche ich allen Lesern dieses derzeit selten ausgebauten Blogs. Die Ruhe liegt wie letztens schon angekündigt unter anderem daran, dass eine neue Testrunde mit Pandora startet, beziehungsweise bereits gestartet ist – und es weitere gute Neuigkeiten gibt.

 

Neue Spielrunde

Vor knapp zwei Wochen war unser erster Spieltermin, im Januar folgt der nächste. Zwei der drei Mitspieler wohnen leider etwas weiter weg, weswegen die Sessions nur monatlich stattfinden können (das ist zumindest der Plan). Alle Beteiligten sind erfahrene Rollenspieler, zwei davon haben allerdings Triakonta noch nicht aus der Nähe gesehen. Der erste Termin verlief sehr zufriedenstellend (und mit positiven Rückmeldungen), insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass einige Beteiligte eine zweijährige Rollenspielpause hinter sich hatten – „Rollenspielen ist wie Fahrradfahren“ sagte jemand passend.

Ich werde voraussichtlich hier im Lauf der nächsten Zeit ein kleines Kampagnentagebuch erstellen, wenn wir dann die zweite Session (und damit das erste Abenteuer) hinter uns haben – allerdings weniger konzentriert auf den Handlungsverlauf, sondern auch mit Hintergrundgedanken zum Setting, den Regeln und „Testergebnissen“. Eines der letzteren war beispielsweise, dass ich zwei Dinge in den Zustands- bzw. Kampfregeln noch einmal deutlich verändern will, nämlich die Regeln zu Schocks sowie die Ladezeiten von Fernkampfwaffen. Erstere werden als Dauerzustand komplett herausfallen und auf – dafür häufigere – Schockproben reduziert. Bei Letzteren wird nicht mehr mit Initiativpunkten jongliert werden müssen, sondern Vorbereiten, Laden, Zielen etc. wird ins gewöhnliche Aktionen-System integriert werden, evtl. mit Proben, wenn’s mal besonders schnell gehen muss – denn Würfeln macht in der Regel mehr Spaß als Rechnen. Wieder ein Mechanismus weniger und dafür hoffentlich ein Gewinn an Komfort und Spielgeschwindigkeit.

 

Illustrationen

Ursprünglich hatte ich noch im letzten Jahr mit dem Blogbeitrag begonnen, ihn aber dann aus Zeitmangel und aktuellem Anlass noch nicht beendet: Denn die zweite gute Neuigkeit ist, dass über Sylvester die Illustrationsfrage einen großen Schritt vorangekommen ist. Ich habe jetzt eine professionelle Illusratorin „an der Hand“, die zwar noch keine übermäßig lange Rollenspielerkarriere hinter sich, mich aber schon mit ihren ersten Recherchen und Skizzen sehr beeindruck hat. Möglicherweise hat sie auch Lust, in (ausgedehnter) nächster Zeit hier mal einen Gastbeitrag zu veröffentlichen – oder wir schreiben gemeinsam was über unsere Zusammenarbeit, an die wir beide sozusagen von Null weg herangehen.

 

Verzögerungen

Als abschließender Wehmutstropfen ist noch zu vermelden, dass ich meine Planung bei der Regelüberarbeitung nicht einhalten konnte und nach wie vor zwei Unterkapitel der Detailregeln fehlen und das Kampfkapitel noch nicht in Angriff genommen wurde. Grund dafür ist vor allem die Vorbereitung der neuen Spielrunde – deshalb sehe ich das nicht wirklich negativ. Testen kann man fast nicht genug, zumindest solange man noch im Schreibstadium ist, und ich habe ja glücklicherweise keinen verlagsseitigen Publikationsdruck. Nur bei den Lesern, die auf die Fertigstellung warten, möchte ich mich präventiv entschuldigen – ich hoffe, das längere Warten wird durch ein runderes Endergebnis belohnt.

 

In diesem Sinne: Auf ein positives Jahr 2015!

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