Vorlieben und Spielstile beim Rollenspiel – state oder trait?

Es ist mal wieder Zeit für eine kurze Grundsatzfrage. Vielleicht sind die folgenden Gedanken ja für viele banal, aber sie scheinen mir in mancher Diskussion über Spieler, Spielstile oder Regelsysteme manchmal vergessen zu werden oder zumindest nicht klar genug als Prinzip der eigenen Diskussionsbasis gesetzt zu werden.

Schreiben wollte ich so einen Artikel schon länger, aber die Rezension des Safehouses-pdf für Shadowrun auf Teilzeithelden.de gibt auch einen aktuellen Anlass. Der erste Kommentator schrieb dort: „Das hat mich schon immer an Shado­wrun gestört: Das es für jeden Piep nen Quel­len­buch gibt. Und dann hast du immer wie­der Leute in der Runde die auf diese oder jene Rege­ler­wei­te­run­gen pochen.“ Woraufhin ihm entgegnet wird: „Ein­fachste Lösung: Die Leute aus­tau­schen. Regel­fuch­se­rei liegt nicht am Regel­sys­tem, son­dern an den Leu­ten und das nervt auf Dauer ein­fach nur.“ Nun, die Lösung ist mir wirklich zu einfach. Regelfuchserei, sagt der Kommentator, „liegt an den Leuten“? Ist das so? Und geht das noch etwas genauer? Wäre doch sinnvoll, das mal etwas aufzudröseln… denn ganz so einfach, dass ein bestimmter Spielstil, eine Systemvorliebe oder ähnliches ein trait, also ein stabiles Persönlichkeitsmerkmal, sei, ist die Sache in meinen Augen nicht.

Weiterlesen

„Neustart“ in eine bessere Zukunft?

… oder „Eine kurze Betrachtung zur Lage der deutschsprachigen Rollenspielblogszene“.

Seit Alexanders Artikel „Community, wo bist du?“ tut sich wieder mehr in der deutschen Rollenspielbloggerszene. Nicht nur wurde im Blog von Ace of Dice engagiert kommentiert, auch im Forum von RSP-Blogs wurden mehrere Threads zu dem Thema gestartet – einmal zur Diskussion des Artikels selbst, zu der Frage, wie man das Forum für Neublogger attraktiver gestalten könnte, ob man vielleicht auch einen besseren Namen braucht. Weiterlesen