In aller Kürze: HeXXen 1733 kommt. Gemischte Gefühle.

Am 21.August ist das HeXXen-Crowdfunding gestartet. Auf dieses neue deutsche System habe ich vor mehr als drei Jahren, als es noch ganz frisch war, bereits mit einem kurzen Artikel hingewiesen. Dann ging der Autor Mirko Bader zu Ulisses, man werkelte noch lange Zeit daran rum, und jetzt kommt es bald an die Öffentlichkeit – in einer gecrowdfundeten, überarbeiteten Version. Weiterlesen

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„Mit jeder Regel stirbt ein Einhorn“ – Eine Antwort.

Christof hat auf runway61 einen sehr schönen Artikel mit oben genanntem Titel geschrieben, auf den ich hier eine „Gegendarstellung“ bringen möchte. Mit einem weiteren möglichen Baustein auf die Frage, warum style-over-substance-Erzählspiele so erfolgreich sind – und als Neuerscheinungen immer beliebter sein werden als klassische rules-heavy-Systeme. Obacht, der Artikel ist recht lang geworden. Weiterlesen

Drei Jahre RPGnosis

Schon wieder jährt sich das Bestehen dieses Blogs… gefühlt immer schneller rennt die Zeit dahin – und ebenso gefühlt kommt man zu immer weniger. Wie jedes Jahr möchte ich einen kurzen Einblick in die Statistiken und Interna dieses Blogs geben.

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By the book, ad hoc und Hausregeln (Karneval der Rollenspielblogs)

Deadline verpasst – trotzdem möchte ich mich noch verspätet am Thema beteiligen. Der Karneval der Rollenspielblogs, im Dezember von w6 vs. w12 organisiert (und hier bereits nachbetrachtet), dreht sich um das zeitlos aktuelle Thema, Rollenspielregeln möglichst „by the book“, also fair, nachvollziehbar und auf gemeinsamem Konsens (sprich: der gemeinsamen Auswahl eines Regelwerks) basierend, oder eher spontan durch SL oder Schnellabsprache im Spiel „ad hoc“ improvisiert, vielleicht am Ende gar „gehandwedelt“, anzuwenden. Ein weites Feld, ein Thema, das die Gemüter erhitzt und Grabenkämpfe verursachen kann, und bei dem die Diskrepanz zwischen Erlebnisspiel und Erzählspiel ebenso wie Brüche und Differenzen in Kommunikation, Sozialgefüge und individuellen Erwartungshaltungen der Mitspieler ungewöhnlich deutlich zutage treten können. Die Teilnehmer des Karnevals haben zu vielen Aspekten dieses breiten Themas schon sehr sinnvolle Dinge geschrieben, Falk von hoch ist gut hat gar Communitybefragungen in verschiedenen Foren zum Umgang damit durchgeführt.

In meiner eigenen, vor längerem begonnenen Theorie des Rollenspiels als Interaktion im Vorstellungsraum, handelt es sich bei Problemen, die aufgrund der Frage des Karnevalsthemas aufkommen, um Differenzen der Mitspieler in ihren Konditionen des Vorstellungsraums, namentlich den Spielweltregeln und Metaregeln. Ich möchte in diesem Beitrag – nach unvermeidbaren Definitionen – auf die praktischen Grundlagen des Themas eingehen und einige Überlegungen zum konkreten Umgang mit ad-hoc-Regelungen in ihrer Abgrenzung zu den rules as written (RAW) beisteuern, die mir selbst wichtig erscheinen, insbesondere zum Übergang von RAW (=by the book) über ad hoc zu RAI und Hausregeln sowie einige Anwendungstipps. Das RPGnossar wurde hierfür aktuell um diese beiden Begriffe (RAW und RAI) ergänzt.
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Fünfter Zwischenbericht 2015

Wie Ihr bemerkt habt, geht es hier auf dem Blog in letzter Zeit nur schleppend voran. Das hat den (schon erwähnten) Grund, dass ich eine neue Arbeitsstelle habe, die mich momentan derart in Beschlag nimmt, dass ich vorerst nicht mehr in der gewohnten Frequenz und Ausführlichkeit weiterbloggen kann. Hinter meinen Artikeln stehen oft mehr als nur eine Stunde Arbeit, wozu ich derzeit einfach nicht komme, und Abstriche in Format und Ausführlichkeit möchte ich eigentlich nicht machen.

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Vierter Zwischenbericht 2015

Wie der regelmäßige Besucher merkt, stockt meine Rezensionsserie zu DSA5 gerade. Das hat den Grund, dass ich derzeit komplett mit meinem Umzug beschäftigt bin. Der nächste Teil (zu den Magie- und Geweihtenregeln) wird sich deswegen leider noch etwas verzögern, möglicherweise/wahrscheinlich bis in die zweite Septemberwoche.

Geht leider nicht anders, aber manche Dinge müssen zwangsläufig Priorität haben.